Motto für 2012: «DER KREATIVE BUND
– DAS NATIONALE EXPERIMENT»
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- Online-Abstimmung: BLOG.DENKALLMEND.CH
- «Sachplan»: MOMENTE DER KLARHEIT
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ab º 8/11/2012: «SACHPLAN» (wie vorgehen)
ab º 8/11/2012-31/1/2013: ONLINE-ABSTIMMUNG (s. BLOG)

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º Kantonsschule Glatttal, Staatbürgerliche Arbeitstage (Stabü 2012)

Drei  Matura-Klassen der Kantonsschule Glatttal beschäftigten sich in ihren
«Staatsbürgerlichen Arbeitstage» vom 3.-6.2.2012 mit dem «Damals – Heute –
der Zukunft» des Flugplatzes Dübendorf.

«Celldom»
Celldom [Staatsbürgerliche Arbeitstage Kantonsschule Glattal 2012]_kl

«Globals Glowspot»
glowspot Map [Staatsbürgerliche Arbeitstage Kantonsschule Glattal 2012]

«Sementia»
SEMENTIA [Staatsbürgerliche Arbeitstage Kantonsschule Glattal 2012]

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Bund (VBS + UVEK), 12/5/2011

Im Rahmen des Stationierungskonzepts der Armee entscheidet das VBS
über die weitere militärische Nutzung des Flugplatzes Dübendorf. Dafür
ist der Bund schon auf Grund der Verfahren (SIL, Sachplan Infrastruktur
Luftfahrt) angehalten zu prüfen, ob nach 2014, dem angekündigten Rückzug
der Armee vom Flugplatz, noch eine fliegerische Mischnutzung (militärisch
und zivil) in Frage kommt, oder ob der Flugplatz tatsächlich aufgegeben wird.
Die Regierung des Kantons Zürich seinerseits hat sich seine Meinung schon
2010 gebildet: keine weitere aviatische Nutzung (s. unten).
Man kann gespannt sein, was der Bund bis Ende 2011 für Schlüsse zieht. Für
die Denk-Allmend ändert sich nichts: parallel zu den offiziellen Meinungen
bilden wir uns unsere eigenen – jene der Zivilgesellschaft – selbst. Ein
spannender Prozess verdichtet sich nun also.

Link zur Mitteilung des Bundes, 12/5/2011:
BR – Der Bund prüft die Möglichkeiten einer zukünftigen militärisch-zivilen Mischnutzung in Dübendorf

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Kanton Zürich, 3/6/2010
Der Regierungsrat des Kantons Zürich – gemäss Bundesgesetz für die
Raumplanung zuständig – liess 2008 Testplanungen zum Flugplatz Dübendorf
durchführen und hat im Juni 2010 daraus seine Schlüsse und allgemeinen
Vorstellungen zur Entwicklung des Flugplatzareal dargelegt: keine Mischnutzung
wie sonst in der «Glattal-Stadt» üblich, keine Aviatiknutzung mehr, zwei Zonen
für spezielle Sondernutzungen wie zum Beispiel Unispital oder Innovationspark,
randliche Gewerbegebiete und der übrige Rest würde zum Park werden.

Folien_Kägi_3-6-2010_2

Link zur Medienkonferenz des Regierungsrats vom 3.6.2010:
www.are.zh.ch

Im Entwurf zur Gesamtüberprüfung des kantonalen Richtplans (das
kantonale Steurungsinstrument in der Raumplanung) wäre diese
Regierungshaltung – behördenverbindlich – festgehalten:
Der Kantonsrat berät 2012 über den Richtplan, der Bund wird diesen
genehmigen.
RIP_oeffAuflage_2011

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Swissinovationspark – 2 Vereine für Swiss Innovation Park

Der Verein «Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz» (Präsident Nationalrat
Ruedi Noser) setzt sich dafür ein, dass in der Schweiz mindestens ein
nationaler Forschungs- und Innovationspark mit internationaler Ausstrahlung
und Anziehungskraft eingerichtet wird. Im bisherigen Fokus für die Realisierung
ist das Areal des Flugplatzes Dübendorf, welcher für den Innovationspark zu
Teilen gebraucht würde. Dazu wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt.

Zur Machbarkeitsstudie und zu weiteren Informationen:
www.stiftung-forschung-schweiz.ch

Im März 2012 wurde publiziert, dass ein neuer Verein mit den obigen
Zielsetzungen gegründet wurde: «Verein Swiss Innovation Park».
Gründer sind mehrere Kantone (ohne Kt. Zürich), Gemeinden (u.a.
Dübendorf) und Hochschulen. Die NZZ vom 16.3.2012: «Laut Präsident
Ruedi Noser geht es namentlich darum, unter einer gemeinsamen Marke
grosse Areale (Ausgangspunkt ist der bisherige Militärflugplatz
Dübendorf) nach kommerziellen Kriterien zur Verfügung stellen und so
Forschungszentren internationaler Grossunternehmen ins Land zu holen.
Als Erstes sei nun mit dem Bund ein Mandat auszuhandeln.

Der «Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz» seinerseits werde
sich – wie der Verein selbst darlegt – weiterhin und nun fokussiert für den
Standort Dübendorf als Leuchtturm-Projekt im Netzwerk des Swiss
Innovation Park einsetzen.

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Cleantech Innovationspark
Der 2009 lancierte umwelt- und nachhaltigkeitsorientierte Wirtschaftsverband
Swiss Cleantech Association (Präsident Nick Beglinger) bezweckt unter anderem,
der Schweizer Cleantech-Wirtschaft förderliche Projekte zu unterstützen.
Darunter sollen auf der politischen Ebene auch «Cleantech Innovationsparks»
Unterstützung finden.

Zitat: «Der Militärflughafen Dübendorf scheint dabei geradezu ideale
Voraussetzungen zu haben, um in der Schweiz ein Projekt wie Masdar City
(Ökostadt Abu Dhabi) auszuführen.»
Verantwortlich für das Projekt Cleantech-Innovationspark in Dübendorf
zeichnet sich die Foundation for Global Sustainability.

Weitere Informationen: www.ffgs.org

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Kanton Zürich / Universitätsspital Zürich
Auch ein Neubau des aus allen Nähten platzenden und am bisherigen
Standort wenig Spielraum vorfindenden Zürcher Universitätsspitals (USZ)
an einem neuen Standort wurde erwogen. U.a. auch das Ausweichen auf die
«grüne Wiese» des Flugplatzes Dübendorf. Im November 2011 hat der
Zürcher Regierungsrat – auf der Grundlage einer Strategischen
Entwicklungsplanung (SEP) – entschieden, die Erneuerung des
Unispitals (Investitionsvolumen von 2.9 Mia CHF) am bisherigen
Standort im «Hochschulquartier der Stadt Zürich» zu planen
und zu realisieren.

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AVIApolis
Die Arbeitsgruppe «Task Force Flugplatz Dübendorf» legte am
16. Februar 2010 den Medien einen Vorschlag für eine künftige Kombination
von militär- und zivilaviatischer Nutzung auf dem Flugplatz Dübendorf vor:
ihre Vision «AVIApolis». Konkret sollen sich Firmen, die etwas mit Aviatik
zu tun haben, auf dem riesigen Areal ansiedeln. Sie hat sich nach eigenen
Angaben die Erhaltung des traditionsreichen Flugplatzes mit seiner wertvollen
Infrastruktur zum Ziel gesetzt. (Quelle NZZ online vom 16.2.2010).
Im Juni 2010 teilte der Regierungsrat des Kantons Zürich mit, dass eine
Fortsetzung einer Aviatiknutzung ungeeignet und nicht wirtschaftlich sei.

Weitere Informationen: www.taskforce-flugplatz-duebendorf.ch

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5 Denkvorschläge von HOCHPARTERRE, 4.2010
Hochparterre, die Zeitschrift für Architektur und Design, widmete in der
April-2010-Ausgabe die Titelgeschichte dem Thema «Landschaft für alle auf
dem Flugplatz Dübendorf». Es werden darin «fünf Vorschläge» präsentiert,
«wie man das Gelände in Zukunft nutzen könnte, anstatt es kurzfristig
zu überbauen». Seit Jahren wecke die frei werdende Fläche die Machtgefühle
der Politiker, die Gelüste der Planerinnen und die Begierde der Projektentwickler.
Hochparterre wirft grundsätzliche Fragen auf: «Wer hat das sagen?
Wo bleibt der Eigentümer, der Bund? Überlässt er das Feld bedingungslos
dem Kanton Zürich? Oder dem Meistbietenden?»

Und Hochparterre bezieht Stellung: «Der Bund ist gefordert: Wenn er
schon Eigentümer der «grössten strategischen Landreserve» ist, dann sollen
alle Schweizerinnen und Schweizer deren Zukunft mitbestimmen.»
Die aussergewöhnliche Situation verlange eine aussergewöhnliche Reaktion.

Die fünf textlich und visuell dargelegten Vorschläge für eine Zwischennutzung
des Flugplatzes, bevor die nächsten Generationen über die weitere Zukunft
entscheiden sollen, umfassen: «Im Parc des Loisirs», «Die Rückeroberung»,
«Auf Safari», «Dübi, der Biohof» und «In der Datscha»
.

Die Vorschläge zielen darauf ab, jenseits klassischer und fader Vorgehensweisen
grundsätzlich frischer und freier neue Zukunftsideen für das Areal zu entwerfen.
Die Vorschläge weisen darauf hin, dass nun «Zeit und Raum nötig ist für eine
gesellschaftliche Debatte: Welche Bedeutung hat dieses Gelände für die Zukunft
der Schweiz? Welche Räume und Freiräume brauchen wir künftig?»

Genau dies und mehr hat nun die «Denk-Allmend Fugplatz Dübendorf» im Sinne.

Die April-Nr. 2010 des Hochparterre:
Hochparterre_DA_Titelgeschichte_PDF_Download

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Grossstadt Glatttal, 1.2011
Die Zürcher Architektengruppe «Krokodil» – bestehend aus EM2N, Pool, Boltshauser
und Zierau – haben im November 2010 Zukunftsvisionen für eine Grossstadt im Glattal
veröffentlicht. Diese sind auch Titelgeschichte der Januar-2011-Ausgabe des
Hochparterre. Darin enthalten sind auch erste Ideen zum Flugplatzareal als Teil
dieser «Grosstadt Glatttal»: als neues Zentrum mit neuen Sportstadien,
Innovationszentrum, Unispital, Hauptbahnhof sowie zwei Erholungsräumen.

010_Kroko_kl

Dazu ein Beitrag auf SF Schweiz Aktuell:
www.videoportal.sf.tv

Das Krokodil wird 2012 fortgesetzt, u.a. auch als Sommerakademie.

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Raumkonzept Schweiz, Entwurf für die tripartite Konsultation, 1/2010
(ed. Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK,
Bundesamt für Raumentwicklung, Konferenz der Kantonsregierungen KdK,
Schweiz. Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz BPUK, Schweiz.
Städteverband SSV, Schweiz. Gemeindeverband SGV)
01/2011

Kap. 4.1. Grossstädtisch geprägte Handlungsräume,
Kap. 4.1.1. Metropolitanregion Zürich:
Unter Strategische Stossrichtungen steht u.a.:
«Metropolitane Entwicklungsschwerpunkte setzen: Die betroffenen Akteure bündeln
ihre Kräfte, um die nachhaltige Entwicklung der Kernstadt Zürich, des Limmattals
(inkl. Zürich West), des Glattals (inkl. Zürich Nord) und von Winterthur Nord in
erster Priorität zu fördern. Von strategischer Bedeutung ist dabei die
zukünftige Nutzung des Flugplatzes Dübendorf.
»

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º Gemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen 2007 / 2002
Die Behörden der drei Standortgemeinden haben im Dez. 2007 ihre
strategische Haltung im Hinblick auf fir Entwicklungsplanung gemeinsam
in drei Punkten zusammengefasst:
1. Nach 2014 darf kein militärischer Flugbetrieb mehr stattfinden.
2. Nach Ende des militärischen Flugbetriebs darf auch – ausser der Rega –
keine zivile Fliegrei stattfinden.
3. Die Idee für einen nationalen Innovationspark im Sinne der
Machbarkeitsstudie der Stiftung Forschunf Schweiz vom September
2007 ist eine Chance für die Standortgemeinden, die als Option für
die Entwicklung in betracht gezogen wird.

Die Position der Gemeinden ist bereits im Bericht «Entwicklungs-
szenarien für den Flugplatz Dübendorf» vom 15.8.2002 festgehalten
worden: Entwicklungsszenarien_Gemeinden_kl